Vertrauen
16. Juli 2013
Konkurrenz
18. Juli 2013
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Heute steht der Tag also unter dem Motto Zuversicht.
Und ich sage Euch, die brauche ich auch, nachdem ich gestern im Spital war!

Am Vormittag war ich sehr sehr nervös wegen des Termines am nachmittag.
Es war ja immerhin das erste Mal seit 2 Jahren, dass ich ohne Krankenwagen, „nur“ im Rollstuhl aus dem Haus fuhr und ich war nervös ohne Ende – was würde der Arzt sagen? Bin ich immer noch zu dick für eine Op? Können die mich überhaupt untersuchen, wenn ich nicht aufstehen kann?
Fragen über Fragen – ich war total hibbelig. Das kenne ich gar nicht von mir.
Irgendwann kam mein Mann und sagte mir ich solle doch einfach mal entspannen, zur Ruhe kommen und meditieren – fragt mich nicht, warum ich nicht selbst auf die Idee kam.

Ich habe also nach einer passenden Meditation gesucht und bin direkt bei meiner neuen Internetbekanntschaft Silvana fündig geworden….
Das hat mir sehr gut geholfen, ich konnte loslassen, geschehen lassen und es hat natürlich bestens zum Thema Zuversicht, Hoffnung, Vertrauen gepasst.

Naja, die Untersuchung hat dann auch wunderbar geklappt, alles kein Problem und dann kam das Arztgespräch.
Das Ergebnis ist eigentlich noch krasser als ich erwartet habe:
Das linke Knie gibt es eigentlich gar nicht mehr, und das Rechte ist auch nicht viel besser.
Einer „normale“ Knieprothese kann man nicht mehr machen, aber man kann eine sogenannte achsgeführte Prothese  einbauen, bei der man den Unterschenkelknochen absägt und verstärkt. Hat allerdings den Nachteil, dass diese Art der Prothese bei Weitem nicht so stabil ist und dass man sie spätestens nach 10 Jahren erneuern muss. Ausserdem werde ich immer Probleme haben, laufen, Treppensteigen und wandern sind möglich, aber skifahren, joggen etc. werde ich wohl (laut Arzt) nie können.
ABER, die OP sollte so schnell wie möglich stattfinden, weil bei jeder noch so kleinen Belastung auch das andere Knie (das eben auch extremst geschädigt ist) ganz durchbrechen kann.
Hier im Spital können sie es wahrscheinlich auch nicht machen, da diese OP absolute Spezialisten und das nötige Equipment erfordert.
Nun suchen wir also ein geeignetes Spital- der Arzt glaubt aber, dass es in der Schweiz nichts Geeignetes gibt.

Wie es der „Zufall“ so will,

 habe ich aber vor einigen Tagen eine Frau aus Deutschland über Facebook kennengelernt, die genau diese OP bekommen hat. Mal sehen, wo sie operiert wurde.

Ihr seht… ich habe noch einiges vor mir. ABER ich gebe die Zuversicht nicht auf – wir werden ein geeignetes Spital finden und zwar sehr schnell, ich werde operiert werden und spätestens bis Weihnachten, meine Lieben, werde ich LAUFEN können!!!! Hurra, was will ich mehr?! 🙂

Wenn Ihr auch etwas zu dem Thema Zuversicht beitragen wollt, freue ich mich wie immer auf Eure Kommentare und Mails (bei dieser Gelgenheit vielen Dank für die Mails und Euer Vertrauen!)

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