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Die beiden höchsten Gebirge,

die wir in unserem Leben
desöfteren mühsam
zu überwinden haben,
sind das Schuldbekennen
und das Verzeihen.
© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker
Quelle: »Lebensspuren« erschienen im Geest-Verlag
Als ich dieses Thema heute morgen bekommen habe um darüber zu schreiben, war ich wieder mal ziemlich hilflos.
Was sollte ich schreiben? Ich merke, dass ich über Themen wie Liebe, Hoffnung, Freude bedeutend lieber schreibe als über Ärger, Trauer, Angst oder eben Vergebung.
Ich bin diesem Thema also erstmal ausgewichen – alle anderen Beschäftigungen waren erstmal wichtiger als das Thema „Vergebung“.
Also schaltete ich den Fernseher ein – und was kam? Plasberg persönlich…. mit dem Thema:
Versöhnung- Verzeihung  🙂 🙂 🙂
Ich finde es immer wieder faszinierend, wie sich alles zum Ganzen zusammenfügt – das Universum richtet es schon. 🙂
Ein Gast dieser Sendung war Walter Kohl, welcher eine Buch geschrieben hatte über die Versöhnung mit seiner Familiengeschichte.
Sehr interessant!
Wer kennt ihn nicht, diesen Satz: “ Das werde ich Dir nie verzeihen“! Dies zu hören ist erstmal schlimm, für Denjenigen der ihn hört, aber er ist noch schlimmer für denjenigen der ihn sagt und fühlt. Er schadet damit nicht so sehr dem Andern, wie sich selbst.
Ein durchaus menschliches Bedürfnis, mit dem wir aber letztendlich uns selbst belasten. Wir gehen in den Schmerz und in den Gedanken verletzt worden zu sein.
Wenn wir jedoch vergeben können (auch und im Besonderen uns selbst)  können wir unsere Wunden heilen
Ich habe ein wunderschönes Büchlein über das sogenannte Hawaianische Vergebungsritual, eines der wichtigsten Bücher für mich. 
Ich mache dieses Ritual wenn ich Probleme damit habe, mir oder Anderen zu verzeihen und es hilft!
Wenn ich verzeihe, übernehme ich Eigenverantwortung und gestalte mein Leben aktiv. Man kann sich erst für Neues öffnen, wenn man das Alte loslässt!

Das Verzeihen können ist ein Liebesbeweis, wenn mir eine Person wirklich wichtig ist und ich sie aufrichtig liebe, kann ich ihr auch verzeihen.
Verzeihung – Versöhnung – Vergebung beginnt immer einseitig und ist ein Mittel zum Zweck – es dient dem Zweck inneren Frieden zu finden.
Verzeihen ist kein Zeichen von Schwäche – im Gegenteil man ist bereit mit Unrecht abzuschliessen und das erfordert Mut, Stärke und Kraft. 
Aber es kostet noch mehr Kraft und Energie in der Opferposition zu bleiben und mit dem Anderen zu hadern, auf ihn zu schimpfen, ihn zu verachten und auf Genugtuung zu hoffen.
Ich persönlich möchte diese Energie lieber für Sachen die mich weiterbringen einsetzen.
Wie gehst Du mit dem Thema Vergebung um? Kannst Du verzeihen?

„Die empfangene Ungerechtigkeit zu verzeihen,
bedeutet sich selbst die Wunde seines Herzen heilen.“
Vinzenz von Paul


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