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Heute möchte ich wie versprochen von unserem weiteren Aufenthalt auf Oahu berichten.

Nach der anstrengenden Rundreise an der Westküste, waren wir der Meinung endlich mal einen Tag relaxen zu müssen.
Und so machten wir es uns nach der ersten (recht lauten) Nacht auf einer Doppelliege bequem und
verbrachten den ganzen Tag dort. Man mag es kaum glauben, aber ich habe sogar mein Strickzeug ausgepackt und einige Reihen gestrickt.

Aber ein Tag ausspannen reicht uns vollauf – zumal man mit Dauerbeschallung und 40 ° im Schatten unserer Meinung nach nicht wirklich ausspannen kann.
Also mieteten wir uns am nächsten Tag doch ein Auto. Es war der 4. Juli, der Unabhängigkeitstag und wir machten uns daran die Insel zu erkunden.
Das war das Beste was wir machen konnten!! Denn wenn man Honolulu mal hinter sich hat, erwartet
einen das „richtige“ Hawaii… 😉

Oahu ist 597 Quadratmeilen (1546 km²) groß, die zweitälteste der sechs Aloha-Inseln, und liegt zwischen Kauai und Maui. Oahu besteht aus zwei Gebirgsketten, die vor langer Zeit Schildvulkane waren und heute erloschen sind. Die beiden Gebirgsketten (Waianae im Westen und Koolau im Osten) verlaufen beinahe parallel. Mehr als 100 Bergrücken erstrecken sich von den Graten und schaffen wunderschöne Täler und atemberaubende Aussichten. (www.gohawaii.com )

Ich habe Euch hier in rot eingezeichnet wie unsere Tour an diesem Tag verlief. 🙂

Immer der Küste entlang jagte eine schöne Aussicht, eine Bucht die Andere.

Irgendwann kamen wir dann am „Valley of the Temples“ vorbei.
Das ist eine Gedenkstätte, ein Friedhof für die verschiedenen Religionen auf Hawaii.

Sehr beeindruckend, denn es ist eine ganz andere Atmosphäre dort, als in einem Friedhof wie wir ihn kennen.

Irgendwie fröhlicher, hoffnungsvoller und liebevoller.


Der „Park“ lädt direkt ein, dort zu bleiben – sich wohl zu fühlen – zu SEIN!
Und das nutzen die Menschen auch- sie setzen sich mitten unter den Gräbern auf den Boden und picknicken – sozusagen „die Lebenden mitten unter den Toten.“

Wir fanden das sehr bewegend und für mich persönlich war DAS das Highlight auf dieser Insel – ich wünschte mir auch bei uns würden die verschiedenen Religionen so nebeneinander existieren – hier kommt es voll rüber – letztendlich sind wir alle gleich  – und egal an was wir glauben, Hauptsache wir glauben überhaupt.

Sehr malerisch und sehenswert- neben allen  Tempeln und Kirchen der anderen Religionen – ist der Byodo-In Temple, was mit „Tempel des gemeinsamen Weges“ übersetzt werden kann. Byodo-In ist eine maßstabsgetreue Kopie eines Tempels in Uji in Japan und wurde 1968 ohne einen einzigen Nagel erbaut, und zwar zur Erinnerung an die 100 Jahre zuvor auf Hawaii angekommenen japanischen Einwanderer.


Diese Madonna steht im katholischen Teil der Anlage.

Weiter ging es die Küstenstrasse entlang an wunderschönen Buchten vorbei.

Pünktlich zur Mittagszeit entdeckten wir unseren ersten „Foodtruck“.
Das sind die „Frittenbuden“ von Hawaii.

Hier haben wir speziell einen „Shrimpstruck“ entdeckt.
Man muss dazu sagen, dass wir uns bei „Laie“ befanden – dort werden die meisten Krabben in grossen Becken gezüchtet.
Wir kauften uns einen Teller Shrimps mit Knoblauchsosse und Reis – einfach köstlich!!
Bedeutend gesünder, leichter und auch billiger als eine Frittenbude bei uns.
Auch die Hawaiianer nutzen diese Foodtrucks zum Lunch – sie haben ihre eigenen Klappstühle dabei, setzen sich an den Strand und verspeisen genüsslich ihre Scampis. 🙂

Laie ist übrigens ein wunderschönes Mormonendorf und das ist der Tempel. 🙂

Auf dem Weg zurück nach Honolulu kamen wir an der „Dole“ Plantage vorbei und kauften dort
natürlich Ananas, Mangos, Bananen usw.
Ihr kennt sicher alle diese  „Marke“?!
Ich wusste bis dato nicht, dass fast alle unsere Ananas aus Oahu kommen – jetzt werde ich immer wenn ich dieses Logo sehe an unseren Urlaub denken.. 😉

Nach unserer Rückkehr im Hotel gingen wir dort noch essen (das war in unserem „lauten“ Hotel hervorragend, aber sehr teuer) und am nächsten Tag ging es an den Flughafen (wieder mit diesem hohen Shuttlebus) und wir flogen nach Kauai.

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