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Die nächste Etappe unserer Reise war die wunderschöne Insel Kauai.
Schon die Ankunft am Flughafen unterschied sich gravierend von Honolulu. Kauai hat einen winzigen Flughafen in Lihue.

Kauai wird auch als „Garteninsel“ bezeichnet.
Man hat wirklich das Gefühl durch einen einzigen grossen botanischen Garten zu fahren.
Es gibt Kaffee, Bananen, Mangos, Papayas, Litschis, Guaven und und und….
WENN es ein Paradies auf Erden gibt, dann stelle ich mir es ähnlich vor wie Kauai.

ICH habe mich in diese Insel verliebt!! 🙂

Sie ist die westlichste und damit die älteste der grossen Hawaii-Inseln und ist aus einem einzigen Vulkan entstanden.In der Mitte der Insel befindet sich der Mount Waialeale, er ist 1569 m hoch und mit 12 m Niederschlag im Jahr ist dort der regenreichste Punkt der Erde!! 🙂

Über Jahrhunderte hinweg sind tropische Regenwälder, verzweigte Flussläufe und rauschende Wasserfälle entstanden. Einige Gebiete Kauais sind nur per Boot oder Flugzeug erreichbar.
„Jurassic Park“ wurde übrigens dort gedreht.

Einsame Strände im Südwesten

Die Insel wurde bisher (wahrscheinlich weil sie in weiten Teilen noch immer unzugänglich ist) vom Bauboom verschont – es wohnen nur ca. 70000 Menschen dort und ich glaube es ist dort noch sehr authentisch.

 

Der Waimea Canyon

Im Inneren ist ausserdem der Waimea Canyon, der auch „Grand Canyon des Pazifiks“ genannt wird – und er ist wirklich die grüne (kleinere) Variante des Grand Canyons.

 

Hula

darf natürlich auf Hawaii nicht fehlen und einen kleinen Vorgeschmack bekamen wir in unserem Hotel.

Gaylord Plantage

Wir besuchten auch eigentlich eher „zufällig“ die Kilohana Plantation. Das ist eine ehemalige Rumplantage, die 1935 als Privathaus des Besitzers gebaut wurde.

Nach der Fertigstellung war es das teuerste Haus das jemals auf Kauai gebaut wurde.

Das Haus wurde 1983 komplett restauriert und ist heute eines der besten Restaurants auf Hawaii, die ursprünglichen öffentlichen Bereiche sind mit bemerkenswerten Hawaiian Antiquitäten, Gemälden und Teppichen eingerichtet. In den ehemaligen Räumlichkeiten der Besitzer sind kleine Läden und Kunstausstellungen untergebracht.

Wir verbrachten dort einen wunderschönen Tag uns genossen es sehr!

Kuriositäten am Rande

Uns ist aufgefallen, dass auf Kauai überall freilaufende Hähne zu sehen sind – sie überqueren die Strassen, sind auf Wiesen, Feldern und Stränden – wo man hinsieht, überall wunderschöne Hähne. Natürlich fragten wir uns warum das so ist – sind Hähne auf Kauai irgendwie heilig (wie Kühe in Indien) ?
Nein, sind sie nicht – im Gegenteil – die Bevölkerung ist sehr gespalten – die Einen vermarkten die Hähne für die Touristen, die Anderen sehen sie als Plage.
Die Antwort fanden wir bei spiegel.de:
„Das Drama nahm vor über 15 Jahren seinen Lauf, als Hurrikan „Iniki“ Käfige mit Hühnern zerstörte. Hennen und Hähne, ursprünglich für illegale Kämpfe gezüchtet, flüchteten und vermehrten sich rasant auf der Hawaii-Insel Kauai. Tausende Tiere rauben den Einwohnern nun den Schlaf, legen ihre Eier überall ab, auch in den Auslagen der Souvenirhändler. Vor allem aber sorgen sie für Zwietracht unter den 63 000 Insulanern. Einige deklarieren die Hähne zur Touristenattraktion, verkaufen T-Shirts mit einem Hahn drauf und der Zeile: „Offiziell ungefährdete Art“. Andere versuchen mit Gift und Schrot, die Kreaturen zu dezimieren, weil auf dem Eiland die Mungos als Fressfeinde fehlen. Der Suppentopf als Waffe eignet sich nur schlecht: Die Biester sind so zäh, dass bereits folgender Kochtipp kursiert: „Leg den Hahn mit einem Lavastein in den Topf, und wenn der Stein weich ist, lasse das Fleisch noch zwei weitere Stunden auf dem Herd.“
Unser cooles „Magnum“ Cabrio 🙂

Wir waren nur drei Tage auf Kauai – aber ich könnte Euch noch jede Menge Bilder zeigen – dies ist nur eine kleine Auswahl.

Leider mussten wir uns bald schon wieder von Kauai verabschieden – zur letzten Etappe unserer Reise:

MAUI

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