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USA Reise Teil 1 – Westküste – Highway No1 – Monterey

In San Francisco übernahmen wir unser neues Auto – eigentlich hatten wir ein Cabrio gebucht, uns aber kurzerhand umentscheiden.
Nachträglich hat sich das als Segen (ich sag ja immer – das Universum weiß schon, was es tut!!!) erwiesen. Wir waren Beide richtig erkältet und das Wetter war gar nicht so toll, wie wir dachten – um die 25 Grad, also fast winterlich kalt gegen die Temperaturen in Las Vegas. 🙂

Also machten wir uns in einem geschlossenen Auto auf den Highway No.1.
Gemeinsam mit der legendären Route 66 ist der Highway Nr. 1, der sich in engen Haarnadelkurven die Küste des Pazifischen Ozeans entlang windet, die beliebteste und am meisten besuchte Straße der USA

Von hier führt der Weg über Santa Cruz, bekannt als Surf City, vorbei an zahlreichen Stränden wie Salinas River State Beach oder Marina Beach nach Monterey, der Ort, dem John Steinbeck in einigen seiner Bücher ein liebevolles Denkmal gesetzt hat.

Früher ein unbedeutendes Fischerstädtchen, ist Monterey heute aufgrund seines schönen Hafens und den zahlreichen Robben und Seeottern, die lautstark die Urlauber anbetteln, ein Touristenmagnet.

 

 

 Am Abend fanden wir direkt am Hafen ein japanisches Restaurant, indem ich das (bisher) beste und frischste Sushi meines Lebens genossen habe.
Natürlich habe ich nur einen Teil davon gegessen – der Rest wurde mir eingepackt und da wir in unserem Zimmer einen Kühlschrank hatten, konnte ich später einen abendlichen Snack zu mir nehmen.

Monterey hat uns sehr gut gefallen  – es ist ein kleines überschaubares Städtchen am Meer – ganz nach meinem Geschmack – aber schon am nächsten Tag ging es weiter –

Ehe wir uns auf den Weg machten, frühstückten wir in einem sehr speziellen Cafe.

Leider haben wir versäumt Fotos davon zu machen.
Es war ein Cafe mit Rösterei und die Gäste fühlten sich anscheinend dort sehr wohl – an einem Tisch sass eine junge Frau mit Laptop, in einer Ecke ein Mann mit einem Buch bewaffnet.
Am Tisch neben uns waren zwei Frauen damit beschäftigt mit Wassermalfarben Bilder zu malen.
Ich fand das unheimlich gemütlich und war begeistert.
Am Nachbartisch nahmen dann zwei Damen Platz,  mit denen wir sehr schnell ins Gespräch kamen. Tara und ihre Mutter warteten auf die Enkeltochter, die einen Kurs besuchte.Als wir erzählten, dass wir vor unserer Weiterfahrt noch Klamotten shoppen wollten, empfahl uns die Mutter eine kleine Boutique für PlusSize, die einer Freundin von Ihr gehören würde.
Sie beschrieb uns den Weg zu Marita – einer Deutschen und wir machten uns auf den Weg.
Ja – und dann war ich im Schlaraffenland – soooooo tolle Klamotten – ich hätte den ganzen Laden leer kaufen können – aber leider gab das Budget nicht mehr her.
Jedenfalls war es eine Freude und ein Fest für mich bei Marita einzukaufen – wir haben auch ausgemacht, dass wir in Kontakt bleiben und wenn Marita wieder nach Franken kommt, werden wir uns treffen – für amerikanische Verhältnisse ist es keine Entfernung von Coburg nach Augsburg.

Leider hatten wir keine Zeit länger zu bleiben – die nächste Etappe auf dem Weg zur Stadt der Engel wartete schon auf uns… 🙂


 

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