Fazit 2016, Ausblick und Angebote für 2017
Fazit 2016, Ausblick und Angebote für 2017
29. Dezember 2016
Begegnungen sind Fingerzeige des Schicksals
8. Februar 2017
zeige alle
Deine Vision Ziel

Träume mal wieder von Zielen und Visionen

 

Im Dezember 2013 sagte mir (wie Ihr hier im Blog nachlesen könnt) mal wieder ein Arzt, dass ich mich damit abfinden solle, nie wieder gehen zu können. Ich solle mich darauf einstellen mein weiteres Leben im Rollstuhl zu verbringen.
Damals sagte ich ihm, das sei für mich keine Option.

Du hast keine Lust zu lesen- dann höre, was ich zu sagen habe. 🙂

Auch wenn ich noch nicht wüsste wann, wie und wo ich jemanden finden würde, der mich operiert, aber ich wisse ganz genau, dass ich wieder laufen werde.

Ich hatte ein ganz klares Ziel vor Augen! Für mich stand felsenfest, dass der Rolli nur vorübergehend war. Ich hatte keinerlei Ahnung wie ich es schaffen würde, wieder aus dem Ding zu kommen, aber ich wusste, dass es so sein würde.

Obwohl sie damals noch weit entfernt war, war mir eine weit größere Vision ganz klar geworden.

Aus dem Rollstuhl zu kommen war ein Teilziel – das war  lediglich ein kleiner Ausschnitt dieser Vision.

Jetzt fragst du dich vielleicht, was das für eine große Vision war?!

Für mich war seit einiger Zeit ganz klar, dass ich als Coach und Motivationstrainerin anderen Menschen helfen möchte in ihre Liebe zu kommen und ihre Berufung zu finden.
Um diese Vision zu erreichen, musste ich erst wieder mobil werden und so einige andere Teilziele erreichen.

Diese große Vision hat mich motiviert – ich war und bin bereit dafür zu tun und zu investieren, was mir möglich ist.

Ich wusste ganz einfach und war mir hundert Prozent sicher, dass es nicht meine Aufgabe ist als Pflegefall das nächste drittel meines Lebens zu verbringen.
Mir war klar, dass jeder Mensch für etwas Größeres geboren wurde und jeder Mensch eine besondere Aufgabe hat – und das konnte es noch nicht für mich gewesen sein.

Heute bin ich mir ganz sicher: Ohne den Ruf meiner Lebensaufgabe, ohne diese Vision, hätte ich damals resigniert und mich mit der Diagnose der Ärzte abgefunden.

In gewisser Weise wäre das auch einfacher gewesen. Es wäre einfach gewesen, die Verantwortung für mein Leben abzuschieben.

Ich hätte nichts tun müssen, hätte meine Komfortzone (auch ein Rollstuhl und Pflegebedürftigkeit kann eine Komfortzone sein!) nicht verlassen brauchen.

Träume mal wieder von Zielen und Visionen

Aber warum erzähle ich Dir das heute Alles?
Für mich ist das Vergangenheit – ich lebe heute ein ganz anderes Leben und kann und will mir ehrlich gesagt gar nicht mehr vorstellen, wie ich die Immobilität überhaupt ausgehalten habe.

Ich erzähle Dir das deswegen, weil ich jetzt in den Begegnungen mit anderen Menschen, gerade Menschen in meinem Alter feststelle, dass die Wenigsten Menschen klare Ziele haben.
Wenn man sie fragt, was sie in diesem Jahr so vorhaben, kommt nicht viel. Viele haben aufgegeben, leben in den Tag hinein und lassen sich dahintreiben.

In Köln gibt’s sogar ein Sprichwort dafür: „es kütt wie es kütt“  (es kommt wie es kommt).
Irgendwie ist das verständlich und manchmal auch nachvollziehbar. Der Alltag hat uns so sehr im Griff, wir sind so sehr darum bemüht alles zu regeln und zu funktionieren, dass wir uns gar nicht mehr damit beschäftigen mehr zu wollen.

Klar, am Anfang des Jahres nimmt man sich vielleicht noch vor in diesem Jahr endlich zum Rauchen aufzuhören, 10 kg abzunehmen oder sich einen anderen Job zu suchen.
Spätestens nach 14 Tagen sind wir wieder so in unserem Alltag gefangen, dass wir resigniert aufgeben und uns selbst die Geschichten erzählen, warum wir uns nicht mehr verändern müssen.

Sei mutig und träume

Träume mal wieder von Zielen und Visionen

Dabei sind klare Visionen, klare Ziele so extrem wichtig!
Ohne Vision  – wenn wir nicht ganz klar wissen wohin wir wollen, geben wir sozusagen die Verantwortung ab und re-agieren nur noch, anstatt selbst zu handeln.
Wir lassen uns leiten – anstatt selbst zu bestimmen wo es lang geht.
Um wieder auf mein Beispiel zurückzukommen. Schau, wenn ich das klare Ziel nicht gehabt hätte, wieder aus dem Rollstuhl zu kommen, hätte ich auf die Ärzte gehört – dann hätte ich re-agiert, mein Schicksal angenommen und ich wäre heute noch im Rolli.

Ich hatte aber nun das Ziel vor Augen wieder zu laufen – also habe ich die Initiative ergriffen und nach weiteren Lösungen gesucht und letztendlich auch einen Arzt gefunden, der bereit war mich trotz aller Risiken zu operieren.

Ohne Ziel vor Augen, überlässt Du den Dingen ihren Lauf. Dann wird Dein Schicksal durch Andere entschieden. Du bist dann Teil der großen Matrix die bestimmt wo es für Dich entlanggeht.

Wenn Du also etwas in Deinem Leben verändern willst, finde ein motivierendes Ziel.

Es muss dich so „antörnen“, dass du bereit bist Alles dafür zu geben, es muss Dich zum Träumen anregen und Du musst es dir wirklich richtig vorstellen, also auch fühlen können.
Dabei ist es nicht unbedingt entscheidend Bilder wie in einem Film zu sehen, sondern es geht meiner Erfahrung nach um die Emotion die dein Ziel in Dir auslöst.
Auch ist es gar nicht wichtig zu wissen, wie Du das Ziel erreichen wirst – Deine Vision reicht und Dein Unterbewusstsein wird alles dafür tun was nötig ist, damit Du dein Vorhaben realisieren kannst.

Übrigens muss eine Vision, ein Ziel nicht Spektakuläres sein – es ist aber immens wichtig, dass es Deine Vision ist, also aus Deinem Inneren kommt und nicht vom Außen motiviert ist.

Bitte kümmere Dich absolut nicht darum, was andere sagen. Es geht um Dein Ziel und Du musst es Dir vorstellen können.
Wenn wir immer auf Andere gehört hätten, würden wir heute noch nach Feuerholz suchen und im Freien Feuer machen um uns zu wärmen, die Männer würden jagen und die Frauen wären ausschließlich für das leibliche Wohl der Familie zuständig.
Die großen Erfinder hatten alle klare Visionen und Ziele und haben sich von nichts und niemandem davon abbringen lassen. Sie wussten, wie mächtig unsere Gedanken sind – alles was jemals gedacht wurde, existiert.

Schaue Dich einfach mal um-  wenn niemals jemand die Vision gehabt hätte, dass man mit Zahlencodes und Energie einen Text erstellen und man diesen auf der ganzen Welt lesen und hören kann, würdest Du das jetzt nicht lesen bzw. hören.
Also – sei mutig – setze Dir Deine Ziele und fange wieder an zu träumen. Alles ist möglich, was Du dir vorstellen kannst.
Nimm die Zügel für dein Leben wieder selbst in die Hand, übernimm die Verantwortung – auch Du bist der Schöpfer deiner Realität und wenn sie Dir nicht gefällt, dann ändere sie!
Falls Du Hilfe dabei benötigst, hole Dir Hilfe – es gibt unzählige Bücher und Kurse darüber.

Nimm Dein Leben wieder selbst in die Hand und höre auf Dir Geschichten darüber zu erzählen warum du Dieses und Jenes nicht erreicht hast. Wenn Du etwas nicht erreichst, dann aus diesem Grund, weil Du es nicht wirklich willst und / oder aufgegeben hast.
Geht nicht gibt’s nicht – wo ein Wille da ein Weg.
In diesem Sinne, fange an wieder zu träumen. Tue das mindestens zweimal täglich, beim Aufwachen und beim Einschlafen und träume dir das Leben, das Du dir vorstellst.

Viel Spaß dabei!

 

1 Comment

  1. […] Du mehr darüber hören oder lesen willst, lese meinen Blog Artikel zum heutigen Thema, auf […]

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: