Tag 52 mal wieder was Neues aus dem Spital
12. April 2012
Tag 59 wieder ein Dämpfer und doch ist alles gut
19. April 2012
zeige alle

Ich habe die Magenspiegelung hinter mir.. hurra.
Gestern morgen um 8:30 Uhr war es soweit, netterweise fand das Ganze bei mir im Zimmer statt.
Die Schwester hatte mich ja schon darauf vorbereitet, dass sie mir leider keine Narkose verpassen würden, sondern lediglich ein Betäubungsspray in den Rachen spritzen würden. Eine Narkose bei meinem Gewicht ist viel zu aufwändig und auch zu riskant bei einem so kleinen Eingriff.
Gut, da musste ich also durch…. trotz sämtlicher Horrorgeschichten die mir diverse Menschen erzählt hatten… ich würde das schon irgendwie hinbekommen.
Ich habe mich also vorbereitet indem ich in der Meditation einen Lichtkreis um mich zog und auch Erzengel Raffael bat mir beizustehen. Ich weiss zwar, dass die Engel sowieso bei und mit mir sind, aber wenn ich sie zusätzlich darum bitte mir zu helfen, gehe ich auf Nummer sicher. 🙂
Als dann die Mitarbeiter des Spitals hereinkamen war ich also gut gewappnet.
Die Schwester bat mich nur auf die Atmung zu konzentrieren und auf ihre Stimme zu hören, ihren Anweisungen zu folgen.
Ich sollte versuchen nur einmal zu schlucken und zwar genau dann, wenn der Arzt es mir sagen würde.
Als Erstes sprühten sie also dieses widerliche Betäubungsspray(dass die nichts herstellen können, was einigermassen lecker schmeckt, bleibt mir ein ewiges Rätsel ) in meinen Mund, dann bekam ich so einen Art Beissring, durch den der Schlauch später eingeführt wurde, und schon gings los.
Einatmen – ausatmen – ich stellte mir vor Licht einzuatmen und bat Erzengel Raffael noch einmal sicher hinter den Arzt zu stellen und ihm den Arm zu führen…
nochmal durch die Nase einatmen – durch den Mund ausatmen…. und schon sagte der Arzt: „schlucken bitte“…ich schluckte einmal, musste dann mehrere Male etwas würgen , atmete aber trotzdem brav weiter, hatte dabei das Gefühl dass mir jemand den Hals zudrückt um mich zu erwürgen, verbannte dieses Gefühl aber gleich wieder und atmete weiter, versuchte dabei nicht zu schlucken…. es würgte mich noch einige Male, ich musste spucken und mich drauf konzentrieren nicht zu schlucken und schon war der Spuk vorbei. Das Ganze dauerte keine 5 Minuten und der Arzt meinte anschließend dass ich das total super gemacht hätte und es nur deswegen so gut ging…außergewöhnlich gut! (Ich weiss, dass das selbstverständlich so sein musste, weil schliesslich die Engel am Werk waren…)
Und die noch bessere Nachricht: er hat nichts außergewöhnliches gefunden, von seiner Seite aus steht einer OP nichts mehr im Weg… ich meinte daraufhin, dass ich ihm das auch vorher hätte sagen können, dann hätten sie sich die Prozedur sparen können…. ;.)
Das Schlimmste an der ganzen Geschichte war übrigens für mich, dass ich dann noch 2 Stunden warten musste, bis ich etwas trinken durfte… und ich hatte doch solchen Durst!
Also mal wieder… es wird nichts so heiss gegessen wie es gekocht wird….
Ganz andere Geschichte: Ich habe mich gestern bei www.shg-bern.ch angemeldet. Das ist ein Forum, in dem sich Betroffene austauschen und berichten. Sehr informativ und bei der Gelegenheit für alle Leser aus dem Forum: Vielen Dank nochmal für eure zahlreichen Kommentare und die nette Aufnahme in eurem Kreis.
Heute kam auf Tele Züri ein sehr interessanter Bericht über einen jungen Mann der sich ebenfalls operieren hat lassen, wen es interessiert hier könnt ihr es nachlesen.

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: