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Brücke zum Licht
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Anlässlich der Katastrophe die sich derzeit in Japan abspielt, habe ich keine Lust irgendwelche banalen Dinge über mich zu erzählen.
Auf der einen Seite fehlen mir die Worte für das was sich dort abspielt. Die Leute die sich bemühen das AKW noch in Griff zu bekommen, haben meinen vollsten Respekt. Und die vielen tausende von Menschen die durch das Erdbeben und den Tsunami nicht nur ihr Hab und Gut verloren haben, sondern auch auf der Suche nach vermissten Angehörigen sind, haben mein volles Mitleid.
Gestern kam ein Vorschlag von Herbert Grönemeyer, die ganze restliche Welt sollte sich zusammentun, eine Art Luftbrücke machen und zumindest die vielen vielen Kinder ausfliegen und in Sicherheit bringen. Eine tolle Idee, wie ich finde!

Gleichzeitig nervt mich die Berichterstattung im TV ungeheuerlich.
Da wird eine Panikmache betrieben, die ist unglaublich. Eben kam ein Beitrag darüber wie man sich in Deutschland schützen kann. Die Leute decken sich bereits mit Jod ein und Sauerstoffmasken finden auch reissenden Absatz. Ja gehts noch?
Was die Politiker wiederum veranstalten, finde ich nur noch peinlich. Anstatt sich Gedanken darüber zu machen, wie man am Besten helfen kann, machen sie einen einzigen Wahlkampf. Plötzlich ist es möglich die AKW`s vom Netz zu nehmen…. VORÜBERGEHEND für 3 Monate… natürlich nur so lange bis sie auf Herz und Nieren überprüft wurden (oder vielleicht bis nach den Wahlen?).

Gleichzeitig schlagen sich die Leute in Lybien gegenseitig die Köpfe ein. Vor lauter Angst die Atomwolke, die es im Moment noch gar nicht gibt, könnte eventuell vielleicht nach Europa ziehen, wird über die Kämpfe in Afrika kaum noch berichtet.
Quote ist alles – der einzelne Mensch zählt sowieso nicht.

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