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einfach loslassen

Einfach loslassen? Oder festhalten?

In den letzten Wochen durfte ich ein großes Auf und Ab meiner Gefühle erleben.

Es ging dabei um das Thema „Einfach loslassen“.

  • Ist Loslassen einfach??
  • Loslassen was bedeutet das?
  • Muss man sich erst mal von einer Idee, von Materiellem, von Menschen oder was auch immer verabschieden?
  • Was macht das loslassen, das Trennen mit Dir?
  • Wenn ich an etwas festhalte, mich nicht trennen kann, habe ich dann die Energie, die Kraft etwas Neues in mein Leben zu lassen?
  • Oder bin ich dann verkrampft und nicht offen für den Neubeginn?

Das sind die Gedanken die mich in diesen Wochen begleitet haben…
Wie Du vielleicht weißt, habe ich vor 2 Jahren hier in Schwyz einen Wolleladen eröffnet.
Ich dachte damals, dass es doch ganz praktisch sei, offiziell Wolle zu verkaufen und „nebenbei“ die Kunden die zu mir kommen, zu coachen.
Somit musste ich nicht „sichtbar“ werden und konnte mich mehr oder weniger hinter der Ladentheke verstecken.

Dazu kam, dass ich damals gerade erst gelernt hatte, wieder zu gehen.
Es war zu dem Zeitpunkt für mich noch nicht vorstellbar, dass ich eines Tages in der Lage sein sollte, auf Reisen zu gehen und Seminare abzuhalten.

Die Idee mit dem Laden funktionierte im ersten Jahr auch ganz gut. Das Geschäft lief gut an und ich wurde verhältnismäßig schnell körperlich fit.
Es kamen oft Kunden, bei denen es sofort klar war, dass sie im Grunde genommen kamen um sich aufmuntern zu lassen und nicht unbedingt um Wolle zu kaufen.

Das machte mich sehr glücklich, ging meine Erwartung doch voll auf.
Sehr oft kam es vor, dass Kunden kamen um einen Knäuel Wolle zu kaufen. Dabei ließen sie sich, ohne dass es ihnen bewusst wurde, von mir „coachen“.

Sie verliessen meinen Laden etwas glücklicher als sie es beim Betreten waren.
Leider war das für meinen Umsatz nicht unbedingt förderlich.

Im letzten April musste ich den Laden für den Sommer schließen, die nächste Operation stand an und ich fiel für einige Wochen aus.
Direkt im Anschluss folgte die Sommerpause und der Laden war insgesamt 6 Monate zu. In dieser Zeit wurde mir erst bewusst, dass ich meine Berufung hinter der Ladentheke nicht wirklich leben konnte.

Mir wurde da erst klar, dass ich mir selbst eine Geschichte erzählte

.

Ich erzählte mir, dass ich den Laden brauchte um an Kunden zu kommen.

Und ich merkte, dass das nicht der Weg sein konnte – denn dieser Weg würde direkt in die Pleite führen.
Als ich im September der Laden wieder öffnete, lief er nicht mehr richtig an. Es war wie abgeschnitten, ich war in meinen Verkaufsräumen und es kam kaum jemand.

Nun musste ich mich entscheiden – was wollte ich denn nun?

Sollte ich meine ganze Energie in den Laden stecken und ihn irgendwie wieder zum Laufen bringen?

Was ist dann mit meiner Berufung?

  • Ich bin mir so sicher, dass ich die Erfahrungen die ich in den letzten Jahrzehnten gemacht habe, machen musste um sie an andere Menschen weiterzugeben.
  • Ich bin so sicher, dass es meine Aufgabe ist andere Menschen zu motivieren, ihnen Mut zu machen und sie zu lehren sich selbst lieben zu lernen.
  • Konnte ich das im Laden??
Nein, das konnte ich nicht. Daher habe ich mich nach genau 9 Monaten (genau wie bei einer Schwangerschaft) entschlossen meinen Laden aufzugeben.

Es ist nicht einfach für mich, mir einzugestehen, dass die Idee mit dem Laden gescheitert ist.

Nun bin ich seit 30 Jahren selbstständig und habe schon viel gemacht.
Allerdings bin ich niemals mit einer solchen finanziellen Einbuße ausgestiegen.
Ja, in gewisser Weise ist es eine Niederlage und doch weiß ich, dass alles seinen Sinn hatte.

Der Laden war gut – und nun darf er gehen.

Trotzdem merke ich die ganze Woche schon auf körperlicher Ebene, dass es mich im wahrsten Sinne des Wortes sehr „beutelt“,  loszulassen.

Ich liebe den Laden nach wie vor, es ist ein Kraftort für mich, indem ich mich einfach nur wohlfühle.

Und es tut mir weh, die Schlüssel abzugeben. Es tut mir weh, wenn in „meinen“ Laden, an „meinem“ Platz jemand Anderer einzieht.

Es muss aber sein – damit etwas Anderes beginnen kann, diese Gewissheit habe ich ganz tief in mir.

Seit meiner Ent-scheidung endlich den Weg meines Herzens zu gehen, öffnen sich wie von Geisterhand plötzlich Türen und Möglichkeiten

.

Ich darf die ersten Live Seminare vor Ort geben.
Am 03.06 wird es ein Seminar bei mir in Schwyz geben, am 17.06 ein Seminar in Köln, am 16.09 ein Seminar in meiner Heimatstadt Augsburg.
Weitere Seminare in Deutschland, Österreich und auch auf den Kanaren sind geplant.
Dafür suche ich noch Menschen, die mich bei der Organisation unterstützen.

Wenn Du also Lust hast mich zu unterstützen, dann melde dich doch ganz einfach bei mir. Ich würde mich sehr freuen auch mal bei dir vor Ort ein Seminar zu halten.

Und nun meine Fragen, mein Impuls dieser Woche. Gerne lade ich Dich ein Dir mal Gedanken darüber zu machen.

Ich freue mich wenn Du mir wieder eine Mail schickst oder per Facebook schreibst.

  1. Hast du das auch schon erlebt, dass du erst eine Tür schließen musstest, damit sich eine andere Tür vollständig öffnen konnte?
  2. Wenn Ja, was war das?
  3. Kennst du deine Berufung??
  4. Weißt Du was deine Aufgabe ist und wofür Du hier bist??
  5. Was hat dich bis gehindert, zu tun wozu du berufen bist – oder tust du es schon?

In meinem Seminar geht es auch um diese Fragen. Es geht darum, zu SEIN wer du wirklich bist. Es geht darum zu lernen sich selbst anzunehmen und einfach man selbst zu sein.

Vielleicht sehen wir uns an einem der Termine?? Ich freu mich auf Dich – Du kannst bereits jetzt buchen, wenn du magst.

Seminar Sei einfach DU

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