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einfach schwer- in Ordnung

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einfach schwer- in Ordnun

Mein Weg geht weiter….

Momentan bin ich mit Hochdruck dabei mein Buchmanuskript druckfähig aufzubereiten.
So wie es im Moment aussieht, wird das Buch bald erscheinen und nun geht es an die Feinarbeiten.

Dies gibt mir die Gelegenheit alles noch einmal zu lesen und mir ins Gedächtnis zu rufen, was sich in den letzten Monaten und Jahren alles verändert hat.

Zum Guten verändert hat!

Im Alltag geht das manchmal unter und ich ertappe mich in letzter Zeit öfter damit, dass ich das vergesse, ungeduldig bin und unzufrieden, weil ich (in meinen Augen) nicht so schnell vorwärts komme, wie ich es gerne hätte.

Die überschüssige Haut und die Lip – Lymphödeme stören mich im Alltag schon sehr. So ist es nach wie vor mühsam ohne Hilfe von einem Stuhl aufzustehen.
Die herunterhängenden Hautlappen an den Oberschenkeln sind relativ schwer und das „behindert“ mich.
Außerdem habe ich nach wie vor Gleichgewichtsprobleme beim gehen, was dazu führt, dass ich draußen immer noch mit Gehilfen unterwegs bin.
Längere Strecken zu gehen ist daher nicht einfach und das „nervt“ mich manchmal.
Auch habe ich nach wie vor Probleme mich in Stühle mit Armlehnen zu setzen. Ich bin im Sitzen einfach noch zu breit dazu, die Fettschürzen an den Oberschenkeln stören.
Irgendwie hat sich da in den letzten Monaten nicht viel geändert und ich trete auf der Stelle, so zumindest mein Empfinden.

Natürlich weiß ich, dass das Jammern auf hohem Niveau ist.

Wenn man mal hier im Blog zurückschaut und vergleicht was letztes und vorletztes Jahr Stand der Dinge war, habe ich enorme Fortschritte gemacht.

Leider vergisst frau das im alltäglichen Dasein recht schnell und plötzlich ist es wieder „normal“ arbeiten zu gehen, auto zu fahren, auszugehen,

Umso mehr freut es mich, dass sich endlich wieder etwas tut und ich auf dem weg über die Brücke wieder einen Schritt weiter gehen werde.

Am Dienstag war der langersehnte Termin im Unispital Basel.

So wie es im Moment aussieht – und die Kostengutsprache der Krankenkasse kommt, werde ich im März operiert,
Die schlimmsten Hautlappen werden entfernt und ich werde spätestens im Sommer endlich mal in einen normalen Stuhl passen…
ich freue mich so sehr darüber. Wieder ein Stück weiter auf dem Weg!

Allerdings hat mir der Arzt auch sehr deutlich gemacht, dass noch ein weiter Weg vor mir liegt, wenn ich irgendwann mal einigermaßen „normale“ Beine haben möchte.
Das ist nicht mit einem Eingriff zu machen, sondern erfordert mehrere Operationen, denen immer eine Entstauungstherapie mit anschließender Liposuktion vorausgehen wird.
Zwischen den Eingriffen muss immer mindestens ein halbes Jahr Pause sein, damit sich mein Körper erholen kann..
Na, mal sehen – wir machen jetzt einen Schritt nach dem Anderen. Erst benötige ich nun die Kostengutsprache der Krankenkasse und dann werden die Hautlappen an den Beinen entfernt.

Das nächste Jahr wird auf jeden Fall mal wieder spannend werden – soviel ist sicher. 🙂

Aber erstmal bekommen wir morgen für einige Tage Besuch von meiner Schwägerin –  ich freue mich sehr darauf und werde sicherlich berichten….  🙂

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