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Jetzt oder nie

Das war letzte Woche mein Stichwort.

Wie ihr wisst, glaube ich nicht an Zufälle. Meiner festen Überzeugung nach folgt alles einem Plan. Dieser Plan ist deine Lebensaufgabe  – der Zweck warum du hier auf dieser Erde inkarniert bist.
Wenn ich mein Leben so ansehen – und es sind ja nun schon einige Jährchen die ich auf dem Buckel habe, glaube ich ganz sicher,  meinen tieferen Sinn entdeckt zu haben.
Was mich antreibt, habe in einem meiner letzten Artikel geschrieben.

Meine Aufgabe ist es andere Menschen zu motivieren und sie daran zu erinnern, wer sie in ihrer Ursprungsessenz sind.
Das mache ich seit vielen Jahren mit diesem Blog, meinem Buch und so weiter.
Und ich habe mich dennoch bisher davor gesträubt mich körperlich in meiner vollen Präsenz zu zeigen.
Du wirst bisher kaum Fotos von mir finden, die mich ganz zeigen.
Und das hat seinen Grund. Obwohl ich offen über mein Handicap schreibe, habe ich Angst mich so zu zeigen. Immer noch entspreche ich nicht dem Mainstream.
Nun mache ich seit Januar die Ausbildung zur Menschenlehrerin. Im letzten Ausbildungsblock wurde mir in einer Meditation klar, dass ich da ganz tief in mir ein Programm laufen habe.


Dieses Programm heißt, wenn Du dich auf die Bühne stellst und anderen Menschen erzählen willst, dass du dein Leben geändert hast, bist du nicht glaubwürdig.

  • Die Menschen die dir zusehen, sehen dass du immer noch (trotz Abnahme) viel zu dick bist.
  • Sie sehen deine dicken Beine.
  • Sie sehen dass du immer noch große Defizite hast beim Gehen und eine Gehhilfe benötigst.
  • Sie sehen dass du noch nicht am Ende angekommen bist.
  • Sie sehen, dass du anders bist.
  • Sie sehen, dass du in keine der Schubladen passt, wie ein guter Lehrer auszusehen hat.

 

Und davor habe ich Angst.

  • Ich habe Angst davor im Feuer zu stehen.
  • Ich habe Angst davor angreifbar zu sein.
  • Ich habe Angst davor mich zu zeigen.

Es ist doch viel einfacher Videos zu drehen und aus dem geschützten Umfeld heraus Menschen zu sagen, wie sie ihr Leben verändern können. Ich kann dabei so wunderbar ausblenden, dass viele tausend Menschen das Video sehen können.
Es ist (für mich) auch einfacher im Blog zu schreiben, da sieht man mich ja nicht.


Im nächsten Augenblick wurde mir klar, dass ich mich bisher versteckt habe.
Mir wurde klar, dass das was ich bisher als mein Handicap angesehen habe, meine große, einzigartige Expertise ist.
Ich MUSS mich zeigen, denn erst dann bin ich richtig authentisch.

Mir wurde klar, dass es sehr wohl glaubwürdig ist, wenn ein Mensch der sichtlich selbst noch Probleme hat und erzählt, wie man sich das Leben selbst verändern kann.
Die Menschen die mir zuhören, erkennen sich mit ihren ganzen Ängsten, Sehnsüchten und Hoffnungen in mir wieder .
Also sagte ich mir

Jetzt oder nie

Ich gehe ab sofort raus an die Front – ich zeige mich und verstecke mich nicht mehr hinter dem Bildschirm.
Ich plante in den letzten Wochen ein Tagesseminar genau zu meinem Thema:
Sei einfach Du…. Und nicht so wie die Welt dich gerne hätte.


Natürlich war ich mega nervös vorher – schließlich habe ich sowas noch nie zu vor gemacht. Früher habe ich in meinen diversen Jobs schon Präsentationen und Schulungen gegeben. Dabei ging es jedoch immer um irgendwelche Produkte und niemals um Persönlichkeitsbildung.

  • Hatte ich genug Material um einen ganzen Tag zu referieren?
  • Würde ich die Teilnehmer im erreichen?
  • Wie würde es körperlich machbar sein?Ja und dann kam das erste Seminar in Schwyz letzte Woche.

Und was soll ich sagen?

Es war für mich und dem Feedback nach zu urteilen auch für die Teilnehmer, einfach nur schön.
Die gesamte Aufregung, die gesamten Geschichten (Ausreden) die ich mir im Vorfeld erzählt habe, waren umsonst und nicht nötig.
Ich merkte, dass ich mehr als genug Material hatte – ich könnte locker damit auch ein mehrtägiges Seminar abhalten.
Natürlich habe ich die Teilnehmer erreicht!

Ich behaupte, ich habe sie im Herzen berührt und es wurden tiefe und heilsame Prozesse angeschoben.

Körperlich war es natürlich eine Herausforderung.
Aber ich habe es geschafft – vor einiger Zeit noch undenkbar, dass ich einen ganzen Tag weitestgehend im Stehen, gestalten kann.
Als Hilfsmittel habe ich mich dazu durch gerungen mir meinen Rollator als Sitzgelegenheit hinzustellen. Dazu muss ich sagen, dass der Rollator höher ist als ein gewöhnlicher Stuhl und ich daher einfacher aufstehen kann.
Ich durfte merken, dass ich es schaffe im Stehen zu referieren.

Im Stehen bin ich in meiner vollen Kraft und das Feuer meiner Begeisterung, meine Liebe kommt noch viel mehr an, als wenn ich sitze.
Es war für mich eine sehr heilsame, wundersame Erfahrung.

Nun habe ich keine Angst mehr vor den nächsten Herausforderungen die auf mich warten.
Am kommenden Samstag, den 17.6 geht es weiter –

In Köln unser ehemaligen Heimat gebe ich ein weiteres Seminar und ich freue mich sehr darauf.

Ein weiterer Seminartag ist für den 16.9 in Augsburg geplant.

Willst du dabei sein? Dann informiere dich hier und melde dich direkt an, es sind noch einige Plätze frei.

Meine Learnings sind

  • stelle dich deiner grössten Angst denn sie führt dich zu deinem Sinn
  • geht nicht gibt’s nicht. Wo ein Wille, da ein Weg.
  • Jetzt oder nie
  • erkenne was hinter deinen Geschichten, die du dir erzählst wirklich steckt, dann kannst du diese Programme löschen.

Meine Frage an dich:

Was ist deine grösste Angst und welche Geschichten erzählst du dir, damit du dich dieser Angst nicht stellen musst?


Hier einige Impressionen vom Seminar in Schwyz.







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