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16. April 2016
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Ursula Maria Ruf

Ursula Maria Ruf

Ich werde sichtbar – ich zeige mich

Hallo Ihr Lieben,

Ich werde sichtbar - ich zeige mich
der AusTRITT genau vor 2 Jahren 🙂

nach meinem gestrigen EinTRITT durch die EingangstĂŒr der Rehaklinik Bad Zurzach durch die ich vor 2 Jahren so mĂŒhsam herausgegangen bin, komme ich langsam wieder auch „mental“ hier an.
Sehr erstaunlich finde ich, dass mich die Therapeuten, Ärzte, Pflegerinnen alle noch kennen – sogar mit Namen und Details von damals.
Sehr seltsam wenn man bedenkt wieviel Menschen sie hier in 2 Jahren betreuen.
Aber da ich anscheinend einen recht positiven Eindruck hinterlassen habe, soll es mir recht sein,

Heute morgen hatte ich einen kleinen „DurchhĂ€nger“.

Ich bin es nicht mehr gewohnt wieder in gewissem Masse „abhĂ€ngig“ zu sein – oder sollte ich sagen „unfrei“ zu sein.

Und ich merke wie viel mir meine Freiheit, tun und lassen zu können, was ich will, bedeutet.
Ich habe mir diese Freiheit StĂŒck fĂŒr StĂŒck wieder zurĂŒck erobert und nun muss ich einen Teil davon wieder abgeben, DACHTE ICH heute morgen!
Hier habe ich plötzlich wieder einen festen „Stundenplan“ und andere Menschen sagen mir was ich zu tun und zu lassen habe. Das fĂ€llt mir schwer.
Und dann wurde mir bewusst, was ich in meinem Buch im Kapitel „gefangen und doch frei“ geschrieben habe:

„… Solange ich mich nicht unfrei fĂŒhle, plane, trĂ€ume, ich mich beschĂ€ftige mit Dingen, die mir Spaß machen – solange bin ich auch frei! Erst wenn ich mir nicht mehr erlaube, frei zu denken, keine PlĂ€ne mehr mache, mich bemitleide und in die Opferrolle schlĂŒpfe – erst DANN befinde ich mich im GefĂ€ngnis.“

Quelle: Einfach schwer – in Ordnung von Ursula Maria Ruf

 

Mir wurde klar, dass allein meine Gedanken daran, dass mir die Leute hier Vorschriften machen, einen Stundenplan geben und mir Regeln aufstellen, das schlechte GefĂŒhl verursacht haben.

Denn die Gedanken machen die GefĂŒhle – wenn ich negative Gedanken habe, habe ich auch negative GefĂŒhle und natĂŒrlich auch umgekehrt. 🙂

Also hab ich fĂŒr mich beschlossen, dass ich trotz des Reglements hier weitestgehend selbst bestimmen werde, was mir gut tut und was nicht.

Ich habe das offen mit den zustĂ€ndigen Personen besprochen und wir haben den Deal gemacht, dass ICH der Bestimmer ĂŒber mich bin.
Wenn ich  irgendwelche Therapien nicht machen möchte und es mir zuviel oder zuwenig sind, soll und kann ich das jederzeit ansprechen.
Übrigens fanden die Therapeuten und auch die Ärzte das klare Statement von mir durchwegs gut und sagten, sie wĂŒnschten alle Patienten seien so motiviert und selbstbestimmt. Aber die Meisten geben am Eingang die Eigenverantwortung ab.
Naja, ihr kennt mich – ich hab also geregelt und klar gemacht, dass ich ein großes MĂ€dchen bin und sehr genau weiß was gut fĂŒr mich ist und was ich fĂŒr mich als richtig empfinde.
Seitdem gehts mir wieder besser. 🙂

Ich habe also andere Gedanken = somit andere GefĂŒhle und alles ist gut! 🙂

Aber eigentlich wollte ich gar nicht soviel schreiben, sondern ausnahmsweise mal erzĂ€hlen und mich zeigen – ich möchte sichtbar werden.

Ich werde sichtbar – ich zeige mich

Da ich mich ja entschlossen habe, nach meiner Entlassung mit Coaching, Seminaren und VortrÀgen zu beginnen wird es Zeit dass ich lerne, mich auch zu zeigen.
Ja und hier ist es  –  das erste noch etwas wacklige Video das ich gemacht habe….
Und falls Euch das gefĂ€llt dĂŒrft ihr mir das gerne kommentieren, dann gibt`s öfter solche Einblicke – falls es euch nicht gefĂ€llt dĂŒrft ihr das auch mitteilen, dann lass ich es kĂŒnftig (vielleicht ). 😉

Und nun viel Spaß beim Zuhören und Schauen.

 

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