ein Blick zurück – lang ist es her
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24. August 2014
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Ein Wochenende in Kärnten

Unser letzter Besuch bei meinen Eltern in Kärnten war vor 4,5 Jahren und nun ist endlich die Zeit gekommen mal wieder hinzufahren.
Aus der Schweiz ein sehr weiter Weg- 670 km. 🙁

Freitag:
Bisher fuhren wir immer über Innsbruck, aber das Navi sagte uns, dass der Weg über München um einiges kürzer ist und so machten wir uns am Freitag morgen bei schönstem Wetter auf den Weg.
Ursprünglich hatten wir ca. 7-8 Stunden Fahrzeit (laut Navi) vorgesehen und wollten spätestens um 18 Uhr im Hotel sein und uns dort mit meinen Eltern treffen.
Leider hatten wir nicht bedacht, dass in Bayern die Ferien gerade begonnen hatte und dass die A8 München-Salzburg immer viel befahren ist.
Ein Stau jagte den Anderen.
Bald schon war absehbar, dass wir es nicht schaffen würden und ich sagte meinen Eltern telefonisch für den Abend ab.
Nach 12 Stunden Fahrzeit hatten wir es endlich geschafft und kamen um 21:30 Uhr im Hotel Dr. Jilly in  Pörtschach bei Velden an.
Wir hätten auch bei meinen Eltern übernachten können, aber da das Gästezimmer im Keller und das Bad im EG liegt, ist das im Moment für mich noch nicht so einfach möglich.
Außerdem liebe ich nun mal schöne Hotels und DAS Hotel ist wirklich sehr schön.
Trotz unserer späten Ankunft wurden wir vom Hotelchef persönlich begrüsst und zu unserm Zimmer begleitet. Das Zimmer war sehr schön, aber auch sehr klein.
Das Bad war noch relativ groß mit ebenerdiger Dusche. Die Toilette war, wie in Österreich meistens, ein eigener Raum und so eng, dass ich mit dem Rollator gar keine Chance hatte.

Gott sei Dank haben wir auch Krücken mitgenommen – damit ging es halbwegs.
Auch um am Bett vorbei auf die Terrasse zu kommen, benötigte ich Krücken – mit dem Rollator unmöglich, sich zwischen Wand und Bett durchzuschlängeln.
Wir hatten ein recht große Terrasse direkt mit Wörtherseeblick und obwohl wir so spät ankamen, servierte uns der Hotelchef auf unserer eigenen Terrasse noch ein excellentes Abendessen.
Es gab einen riesigen Grillteller und anschließend einen ebenso großen Desserteller für Jeden. Natürlich konnte ich davon nur einen Bruchteil essen – aber den Service fanden wir spitze und daher erwähne ich es auch so ausführlich.

Samstag:
Nach einem leckeren Frühstück auf der wunderschönen Seeterrasse machten wir uns auf den Weg zu
meinen Eltern.

Sie wohnen in einem sehr schönen Einfamilienhaus und wir machten es uns auf der Terrasse gemütlich.
Da es meine Eltern wieder in die Nähe der Familie nach Bayern zieht, steht das Haus derzeit zum Verkauf.
Am Nachmittag kamen deswegen auch Kaufinteressenten zur Besichtigung.
Eine sehr, sehr nette Familie aus Innsbruck.

Ihr kennt das sicher – man trifft Jemanden zum ersten Mal und es ist „Liebe auf den ersten Blick“,

obwohl man sich ( in diesem Leben) das erste Mal trifft  – man „erkennt“ sich.
Und genau so war das am Samstag!
Man muss dazu sagen, dass Sigrid und Rudi ein Hotel und ein Juweliergeschäft  betreiben.
Ich kenne die Webseite des Juweliergeschäfts seit mindestens einem halben Jahr – ich hatte mich dafür interessiert weil es dort Engelrufer und Herzengelketten gibt. 😉
Auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit in Innsbruck bin ich auch auf das Hotel aufmerksam geworden.
Dort habe ich nur nicht gebucht, weil am Eingang eine Treppe ist!
Natürlich habe ich nicht gewusst, dass das Juweliergeschäft und das Hotel den selben Besitzer haben und ich wusste nichts von den Kaufinteressenten als wir uns auf den Weg nach Kärnten machten.

Und nun treffen wir uns „zufällig“ in Kärnten?!
Ihr wisst, ich glaube nicht an Zufälle – NOCH deutlicher kann das Universum eigentlich nicht zeigen, dass wir in Kontakt kommen sollen, oder?
Obwohl mein Mann und ich ja nun mit dem Hausverkauf nichts zu tun haben, haben wir sehr schnell Adressen ausgetauscht und vereinbart, dass wir uns bald wiedersehen werden.
Und ich freue mich schon drauf, Sigrid! 🙂

Ich finde es immer wieder interessant welche „Umwege“ sich das Universum einfallen lässt, um die Menschen zusammen zu führen.
Und ich bin schon sehr gespannt darauf, wie sich diese neue, alte Bekanntschaft entwickeln wird. 🙂

Nach dem Besuch verbrachten wir noch einen gemütlichen Grillabend bei meinen Eltern.

Sonntag

Am Mittag trafen wir uns mit meinen Eltern und
einem befreundeten Ehepaar zum Essen in einem kleinen Dorf etwas außerhalb.

Anschließend Kaffee trinken bei Mama mit lecker Apfelkuchen.

An dieser Stelle einen lieben Gruß an Melitta, die fleißige Leserin meines Blogs ist und noch einmal vielen Dank für das wunderschöne Drückmich-Engel-Lesezeichen.
Es war schön Euch wiederzusehen und ich hoffe, dass es diesmal nicht mehr soooo lange dauert bis wir uns wieder treffen!

Wir haben den Tag bei meinen Eltern gemütlich auf der Terrasse ausklingen lassen und schneller als gedacht, mussten wir uns auch schon wieder von meinen Eltern verabschieden.

Montag

Am nächsten Morgen machten wir uns sehr zeitig auf den Weg zur Wollspinnerei Ferner.
Dort hatten wir einen geschäftlichen Termin – darüber berichte ich ausführlich auf dem Strickengel-Blog.
Hier nur soviel – auch hier hatte ich den Eindruck, dass das Universum (und Heidrun Liegmann! ) kräftig mitgemischt hat – indem es uns zusammengeführt hat. DANKE!!!
Ich glaube ganz fest, dass durch die Zusammenarbeit und den Kontakt mit Matthias Ferner etwas Großes entstehen wird – und das meine ich nicht „nur“ geschäftlich. 🙂

Nach dem Termin fuhren wir dann „nur“ bis Hall bei Innsbruck, um dort in einem sehr schönen Hotel zu übernachten.
Dort wurden wir sehr herzlich begrüsst und nach dem Bezug unseres großen Theresienzimmers ließen wir den Abend in dem schönen Biergarten des Hotels ausklingen.
Leider haben wir es versäumt Fotos vom Zimmer zu machen – aber das Hotel ist
sehr schön und weitestgehend barrierefrei –
wobei anzumerken ist, dass der Aufzug sehr eng ist und auch die Badezimmertür etwas zu schmal für meinen Rollator ist.
Wir haben uns dort dennoch sehr wohl gefühlt und werden sicher wieder kommen. 🙂

Alle Interessierten können sich schon mal an den Gedanken gewöhnen, dass wir dort im nächsten Jahr einen Strickengelkurs oder ein Strickengeltreffen machen werden. Das Ambiente bietet sich dafür regelrecht an und ich freu mich schon drauf!

Am Dienstag machten wir uns direkt nach dem Frühstück auf den Heimweg. Zum Abschied bekamen wir vom Hotel jeweils eine Flasche „echtes“ Maria Theresia Wasser geschenkt. Wie ich finde eine tolle Idee! Vielen Dank auch nochmal dafür, liebe Verena Brecher.

Nach einer sehr schönen Alpenrundfahrt (ohne Autobahn) kamen wir am Abend kaputt, aber glücklich in Schwyz an.

Nun haben wir nächstes Wochenende ausnahmsweise mal noch nichts vor, bevor es dann übernächstes Wochenende nach Köln geht.
Vor Allem die lange Fahrerei ist sehr anstrengend und sobald wir zuhause sind, bin ich platt wie eine Flunder. 🙂
Dennoch lohnt sich jede Anstrengung wenn man so viele neue Eindrücke gewinnen und vor allen Dingen so tolle Menschen wiedersehen und / oder kennen lernen darf.
Sigrid, Rudi, Matthias, Melitta, Peter und natürlich Mama und Papa – vielen Dank für Eure Zeit, Eure Gastfreundschaft, Eure Offenheit, Eure Ideen – Danke dass ich Euch kennen darf – Danke dass es Euch gibt!!

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