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Die ersten Tage im Stübli
Die Eröffnung des Stüblis am Dienstag verlief recht unspektakulär und ruhig und es waren nicht viele Besucher da.
Ich hatte tolle Hilfe von Rosi und Monika und auch mein Mann hat mich tatkräftig unterstützt – also alles recht easy.
Aber die nächsten  Tage im Stübli waren sehr anstrengend und emotionsgeladen. Ich habe sämtliche Gefühlsschwankungen durchlebt – himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt.

Ich war allein im Laden und obwohl ich wusste, dass viel Neues auf mich zukommen wird – hatte ich nicht mit so vielen unbekannten Faktoren gerechnet.
Die ersten zwei Tage hat sozusagen NICHTS wirklich funktioniert und ich bin ganz schön an meine Grenzen gestossen… da ging der Scanner (OK… ich hatte ihn falsch bedient!) nicht, das Kreditkartengerät geht immer noch nicht usw.

Viele fragten mich, ob ich zufrieden und glücklich sei – ich gestehe – ich konnte den Zauber des Neues nicht wirklich genießen – die ersten Tage haben mich sehr gefordert!

Vor Allem körperlich, musste ich leider feststellen, dass ich lange nicht so fit bin, wie ich dachte,
Meine Beine wollten nicht so, wie ich wollte – sie sind vom langen Sitzen und Stehen um das doppelte angeschwollen und schmerzen sehr!
Ich habe in den ersten Tagen sehr gezweifelt, ob das was ich da wieder mal angefangen habe auch wirklich das Richtige ist.
Es kamen hin und wieder Interessenten und auch einige Käufer, aber lange nicht so viel wie ich es mir gewünscht hatte.
Ich musste erkennen, dass meine Erwartungen wohl „etwas“ zu hoch gesteckt waren.
Das Stübli und auch die Garne wurden sehr gelobt und bewundert, die Gäste (gefällt mir besser als „Kunden“) haben sich wohlgefühlt – gekauft haben sie in der ersten Woche noch nicht viel.

Nun habe ich mir sagen lassen, dass das in den ersten Tagen normal ist. Die Leute schauen erstmal was es da Neues gibt.
Na schau mer mal – wie die nächste Woche läuft… 😉

Immerhin habe ich soviel verkauft, dass ich einige Farben bereits nachbestellen muss – also ihr seht – ich jammere mal wieder auf hohem Niveau.

Im Grossen und Ganzen kann ich, glaube ich ganz zufrieden sein 🙂
und wenn ich mein Stübli so anschaue, muss ich gestehen, dass ich schon a bisserl stolz darauf bin, was wir uns da geschaffen haben,
Wenn man bedenkt, dass ich letztes Jahr am 25.02. operiert worden bin und wenn mir damals jemand gesagt hätte, dass ich genau ein Jahr später nicht nur laufen kann, sondern meinen eigenen Laden mitten in Schwyz eröffnen werde, hätte ich ihn für komplett verrückt erklärt.

Ich bin sehr sehr dankbar und glücklich darüber, dass alles ist, wie es ist – auch wenn es anstrengend ist – es ist das Leben, welches ich mir selbst geschaffen habe…. 😉

Hier noch ein Foto von meinem erleuchteten Laden bei Nacht…. die Schaufensterbeleuchtung funktioniert also 😉

 

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