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Bei mir dreht sich im Moment alles um das Thema Berufung. Lebe ich meine Berufung oder wie findet man heraus, was die eigene Berufung ist?

Die letzten Wochen waren sehr ereignisreich bei mir. Ich bin auf Hochtouren dabei mein Coach-Business aufzubauen und war ganz „nebenbei“ während der letzten 6 Wochen im Spital.

Im Spital habe ich festgestellt (sicherlich nichts Neues) dass man die Mitarbeiterinnen dort in drei Gruppen einteilen kann:

  • Kategorie A: Mitarbeiterinnen, die sehr distanziert, meist schlecht gelaunt und oft auch unfreundlich sind.
  • Kategorie B: Mitarbeiterinnen, die sehr freundlich und nett sind. Sie kommen zur Tür herein und es ist als ob die Sonne aufgeht. Sie umhegen und pflegen die Patienten und nehmen sie ernst. Sie sind sehr emphatisch und man merkt, dass ihnen ihr Beruf Spaß macht
  • Kategorie C: Und natürlich gibt es auch Mitarbeiterinnen die irgendwie dazwischen sind. Man merkt sie machen ihren Beruf gerne, aber irgendwie sind sie unzufrieden und frustriert. Den Patienten gegenüber sind sie freundlich und man merkt, dass sie Interesse am Patienten haben

Diese Feststellung habe ich in allen Spitälern in denen ich die letzten Jahre war gemacht. Aber da ich im Spital schon wusste, dass ich einen Artikel über Berufung schreiben würde, habe ich diesmal die Chance genutzt und den Mitarbeitern einfach mal folgende Fragen gestellt:

Warum haben Sie sich eigentlich für diesen Beruf entschieden?

Die Antworten waren sehr interessant und ich liste sie hier einmal auf:

  • Weil meine Mutter das auch schon machte
  • Weil es ein krisenfester Job ist
  • Weil man diesen Beruf gut mit Kindern und Familie vereinbaren kann
  • Weil ich zu jung war und nicht wirklich wusste, was ich tun soll
  • Weil ich anderen Menschen helfen will
  • Weil ich mit Menschen zu tun haben will
  • Weil ich mich insgesamt für Medizin interessiere und die Tätigkeit jetzt ein gutes Sprungbrett um weiterzukommen ist
  • Weil mich Menschen interessieren

 

Dann fragte ich ob sie den Beruf wieder wählen würden.

  • Diejenigen die aus wirtschaftlichen und rationalen Gründen den Beruf gewählt hatten, haben ALLE gesagt, dass sie gerne etwas anderes machen würden.
  • Diejenigen die aus emotionalen  Gründen diesen Beruf ergriffen haben, würden ihn auch immer wieder machen. Allerdings bedauerten die Meisten, dass sie zu wenig Zeit für die Patienten hätten.

Interessanterweise gehören ausschließlich ALLE die sagten sie würden den Beruf wieder wählen Kategorie B an.

 

Was sagt uns das?

Tu was Du liebst  – tu das, was Du schon immer machen wolltest – tu das, wozu Du berufen bist!
Nur dann wirst du in deinem Beruf glücklich und zufrieden sein und das auch dementsprechend ausstrahlen.

Ich werde künftig das tun, was ich immer schon tun wollte.

Wie Ihr wisst, bin ich im Moment  dabei mein Online Coaching Programm aufzubauen.
Schon als ganz junge Frau mit Mitte 20 wollte ich gerne Persönlichkeitscoach werden.
Ich habe damals Kurse und Seminare von Erhart F. Freitag, Samy Molcho, Kurt Tepperwein, Nikolaus Enkelmann und einigen anderen Persönlichkeitstrainern besucht. Es war gerade die Zeit des New Age und ich verschlang regelrecht die Bücher von Dale Carnegie und Joseph Murphy.
In meiner Zeit als Vermögensberaterin war ich für meine Mitarbeiter auch die Motivationstrainerin.
Auch als Arbeitgeberin mit meiner Internetagentur habe ich im Grunde nichts Anderes gemacht, als meine Mitarbeiterinnen und Kunden zu coachen.
In meinem Strickladen kommen jetzt ebenfalls sehr oft Kundinnen, denen ich Mut mache. Im Grunde ist das der eigentliche Zweck hinter meinem Laden – die Wolle dient nur als „Vorwand“.
Im Prinzip hatte ich bisher nie den Mut, mich „öffentlich“ als Coach zu bezeichnen.

Wie sollte ich (meiner Meinung nach) authentisch als Coach sein, wenn man mir doch ansah, dass ich selbst genug Baustellen hatte.

Mittlerweile sehe ich das komplett anders.

Gerade WEIL ich genug Baustellen hatte und immer noch habe, bin ich authentisch und kann sozusagen aus erster Hand beraten, was der Kunde machen kann.
Genau deswegen werde ich ab sofort das tun, was ich immer schon machen wollte – ganz offiziell – andere Menschen coachen.
Ich werde das tun, wozu ich – wie ich ganz fest glaube – berufen bin. 🙂
Wenn Du mein Angebot kennenlernen willst – darf ich Dich einladen mein kostenloses Webinar mitzumachen.
Wer so etwas noch nie gemacht hat:
Einfach auf der Seite anmelden, dann bekommst Du von mir einen Link mit den Zugangsdaten. Wenn das Webinar anfängt, rufst du diesen auf und bist live dabei. 🙂

Aber nun zurück zum Thema:

Machst DU was Du liebst? Lebst Du bereits deine Berufung?

Ich möchte diese Interviews die ich im Spital gemacht habe, gerne fortsetzen und deswegen frage ich DICH auch:

  • Welchen Beruf / Job hast du?
  • Warum tust Du was Du tust?
  • Würdest Du diesen Beruf / Job wieder wählen?
  • Wenn Du morgen 2 Mio Euro gewinnen würdest, aber Du das Geld nur behalten darfst, wenn Du auch weiterhin arbeitest – was würdest Du machen?

Ich werde Eure Antworten auswerten und es wird sicherlich dazu einen Artikel oder eine ………show (da kommt noch was auf euch zu 😉 ) geben.

Vielen Dank
Eure Ursula Maria

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